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Gut vorbereitet ins Betriebspraktikum

In diesem Schuljahr wurde für die Achtklässler ein Projekt der Bürgerstiftung Braunschweig gestartet, das ihnen helfen soll, ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu beurteilen. Grund für dieses Projekt ist, dass sich die Berufswelt in den letzten Jahren stark verändert hat. Hinzu kommt noch, dass wir Schüler heutzutage einem höheren Konkurrenzdruck ausgesetzt sind und sich auch das Anforderungsprofil verändert hat. Außerdem scheitern viele Schüler bereits bei den Bewerbungen, weil ihnen die nötige Allgemeinbildung fehlt. Auch hört man, dass es vielen Auszubildenden an Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und der Bereitschaft sich unterzuordnen mangelt. Deswegen sollen die Schüler mit diesem Projekt trainiert werden, damit sie besser auf die Berufswelt vorbereitet werden.

Organisation des Projekts

Im ersten Modul geht es darum, dass die SchülerInnen ihre Eignungen und Neigungen besser einschätzen können.
Einblicke in Berufsfelder erhalten sie im zweiten und dritten Modul. Hier werden schon kompetente Partner hinzugezogen.
Im vierten und letzten Modul wird sich auf das dreiwöchige Berufspraktikum vorbereitet, außerdem werden Bewerbungen geübt.
Die Ergebnisse werden in der Schule besprochen und analysiert, damit man die Stärken der einzelnen SchülerInnen verbessern kann.

Meinungen der Schüler:

1. Wie beurteilst du den bisherigen Verlauf des Projekts?

Philipp Musial:Ich finde dieses Projekt wirklich sehr interessant und es macht mir Spaß mit meinen Freunden daran zu arbeiten.

Jeanette Hylla: Ich finde es gut, bereits in der achten Klasse etwas über das Berufsleben zu erfahren.

Katharina Miller: Ich finde es eine gute Idee, daran teilzunehmen, da viele Schüler Probleme haben, sich selbst einzuschätzen.

2. Findest du, dass dieses Projekt etwas bringt?

Philipp Musial: Auf jeden Fall hat es etwas gebracht. Ich habe meine Fähigkeiten und Interessen kennengelernt, die ich vorher nicht so gut einschätzen konnte.

Jeanette Hylla: Ich finde, wir haben klar einen Vorteil, wenn wir in der neunten Klasse das Betriebspraktikum haben, da wir wissen, was uns interessiert.

Katharina Miller: Ich finde auf jeden Fall, dass es etwas bringt, da man seine Interessen und Neigungen kennt und es somit leichter hat, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Interview mit Herr Wollenberg:

1. Finden Sie dieses Projekt sinnvoll?

Herr Wollenberg: Das Projekt ist auf jeden Fall sinnvoll, weil man in kleineren Gruppen (7-8 Leute) arbeitet und dadurch viel mehr erreichen kann. Außerdem hatten wir für alle Gruppen mindestens einen für dieses Projekt ausgebildeten Betreuer.

2. Können Sie uns genauer sagen, was gemacht wird?

Herr Wollenberg: Die Schüler mussten oft unter Zeitdruck kurze Tests durchführen. Zum Beispiel mussten sie in einem sogenannten "Hammeltest" ein Koordinatensystem zeichnen oder auch spiegelverkehrt malen.

3. Was soll durch diese Tests erreicht werden?

Herr Wollenberg: Durch solche Tests sollen die sozialen Kompetenzen jedes einzelnen Schülers, zum Beispiel Teamfähigkeit, herausgefunden werden.

Wir wünschen den Achtklässlern weiterhin einen erfolgreichen Verlauf des Projekts.

Text: Philipp Kabala, Dennis Janoschka, Kl. 10c, Schulj. 2008/09


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