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Laufzeichenwettbwerb der AOK

Material für das Kunstprojekt:
Hörspiel "Schneewittchen"
Pappe, Zeichenblock, Tusche und Fineliner, Abbildungen

Als Ausgangspunkt dient das Märchen "Schneewittchen", das wir uns zunächst anhören. Kein anderes Märchen lässt Zwerge so lebendig werden. So entsteht der erste Zwerg als Vorzeichnung. Dieser kleine Kerl wird wieder auftauchen…

Natürlich müssen auch Zwerge heutzutage fit sein, um mit dem modernen Leben 2010 Schritt zu halten. Sie besuchen ein Sportstadion, um zu trainieren. Ziel: der Zwergen-Marathon. Viele machen sich auf den Weg.
Zuerst zeichnen die Schüler also die rote Rennbahn der Arena und den grünen Rasen. Fotos helfen dabei.

Der auf Pappe gezeichnete und uns schon bekannte Urzwerg wird Vorlage für alle Laufenden: Er muss aber, um in Bewegung zu kommen, immer leicht verändert werden.

Wie man Bewegung auf dem flachen Blatt gestaltet, zeigen Bildbeispiele des Futurismus, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsteht. Alles kommt in Fluss.

Jean Metzinger, der sich den Futuristen und Kubisten zugehörig sah, zeigt in seinem Bild Radrennfahrer von 1914, wie Bewegung auf einer Fläche entsteht. Dazu kombiniert er verschiedene Darstellungsmittel: Man erkennt das Hinterrad des voranfahrenden Fahrers, der Fahrer ist inmitten der Aktion, schnelle Bewegungen verwischen, es entstehen Linien, die Bewegung simulieren.

Viele Zwerge sollen sich auf den Weg machen. Nachdem alle Konturen der Zwergensportler aufgezeichnet sind, wird alles farbig gestaltet und Details der Gesichter aufgemalt. Laufen ist anstrengend, die Zähne werden zusammengebissen.

Und nach einer ganzen Menge Arbeit ist der Marathon geschafft, alle kommen, wenn auch etwas erschöpft, fröhlich ans Ziel.

Gut trainiert für den nächsten Wettbewerb!

Text und Unterrichtsidee: Ulrike M. Schröter, Schülerarbeiten der Klassen 5a,5b,5c Realschule Maschstraße in Braunschweig, September 2010



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