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Abschlussfahrt der 10b vom 25.09.-29.09.2011
nach Italien an den Gardasee

Die Hinfahrt war sehr angenehm, obwohl etliche wegen der 14 Stunden langen Fahrt Bedenken hatten. Doch die Zeit verging allein wegen der Vorfreude ziemlich schnell. Gute Stimmung entstand durch lautes gemeinsames Singen. Der beste Busstopp war in Österreich in der Nähe von Innsbruck am Inn. Man konnte zum Fluss laufen und hatte einen traumhaften Blick auf die Berge.
Wir waren sehr glücklich, als wir abends gegen neun nach 13 Stunden in Costermano bei Garda am Gardasee ankamen.

Unterbringung und Selbstversorgung
Die Appartements waren gut. Jede Wohnung hatte mindestens ein Badezimmer, eine Küchenzeile, Schlafzimmer und einen Aufenthaltsraum. Von dem Balkon bzw. der Terrasse hatte man einen tollen Blick über den Gardasee. Die Appartements haben das versprochen, was im Internet darüber geschrieben wurde.

Dass es in der Anlage einen großen Pool gibt, der abends beleuchtet wird, war natürlich das beste, da man sich dort nach unseren Ausflügen abkühlen konnte. Schließlich hatten wir tagsüber meist 30° C. Auch der Fußballplatz und das Volleyballfeld wurden von den Gruppen genutzt.

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Jede Gruppe musste sich selbst versorgen, d.h. das Frühstück und das Abendessen wurde von den Schülerrn selbst zubereitet. Die Schüler kauften im Supermarkt zusammen die Produkte ein, die man für das abendliche Kochen benötigte. Die meisten Schüler aßen Nudeln, da man diese schnell zubereiten konnte. Eine Jungengruppe ernährte sich durchaus abwechslungsreicher, bei ihnen gab es einmal Steak und ein anderes Mal Geflügel.

Erkundung von Garda
Am ersten Tag gingen wir nach Garda und sahen uns die Stadt an. Ein kleiner Rundgang führte uns am Gardasee entlang nach San Vigilio. Der Blick auf das Wasser war sehr schön. Man sah auch viele Segelboote und wunderschöne Häuser. Nach diesem Gang hatten wir in Garda eine Stunde Freizeit. Die meisten gönnten sich ein Eis und kauften Postkarten. Anschließend wurden wir von dem Busfahrer abgeholt,der uns zum Einkaufen fuhr.

Als wir wieder in der Anlage ankamen, zogen sich die meisten ihre Badesachen an und sind in den Pool gesprungen, um sich zu erfrischen.

Verona
Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Verona, wo wie von einer sehr netten Dame durch die Stadt geführt wurden. Wir besuchten unter anderem das Amphitheater, die Piazza delle Erbe und das Haus der Julia. Hier sahen wir den Balkon der Julia und Jessica und Juliane lasen eine Szene aus "Romeo und Julia" von Shakespeare vor.

Auf dem großen Platz vor der Arena, der Piazza Bra, gab es sehr viele dunkelhäutige Männer, die Schwarzmarkt betreiben. Diese wollten uns zum Beispiel Sonnenbrillen verkaufen. Die Fremdenführerin riet uns davon ab, bei ihnen etwas zu kaufen, da man eine Geldstrafe von 500 bis 5000 Euro bezahlen muss, wenn man bei einem Kauf von der Polizei erwischt wird.

Venedig
Bereits um 8:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Venedig. Nachdem wir unseren Bus vor den Toren Venedigs abgestellt hatten, fuhren wir mit einem Boot, einem Vaporetto, weiter nach San Marco. Dort erwartetete uns erneut eine Fremdenführerin. Wir besuchten die Kirche San Marco und sahen das sogenannte "Aqua alta", dieses kann man mehrmals im Jahr erleben. Das Hochwasser entsteht, wenn der Scirocco das Wasser in die Lagune drückt. Es standen schon Stege bereit, die jedoch noch nicht zum Einsatz kamen, als wir dort waren. Der Dogenpalast, die Seufzerbrücke und die Rialtobrücke standen ebenfalls auf dem Programm.

Nach der Führung waren alle sehr hungrig und suchten eine preiswerte Möglichkeit zu speisen, da es in Venedig recht teuer ist. Sehr viele aus der Klasse kauften sich dort auch einen Pullover, auf dem "I <3 Italia" steht.

Für etliche aus der Klasse war Venedig das Highlight der Klassenfahrt. Die engen Gassen und die Wasserstraßen sowie die die Gondeln waren sehr interessant und schön.

Sirmione
Am Donnerstag fuhren wir von Garda mit einem Boot über den See nach Sirmione, diese Stadt hat ca. 5600 Einwohner.

Wir sahen dort sie Scaligerburg mit einer Zugbrücke und besuchten die Grotten des Catull. Man konnte eine riesige, alte zerfallene Villa betrachten, auf deren Gelände sich sehr viele Olivenbäume befanden.

In der Freizeit gönnten sich die meisten ein Eis und/oder kauften etwas für ihre Familie.

Resümee
Allen hat die Abschlussfahrt gut gefallen. Wir hatten sehr schönes Wetter, meist war es sogar so warm, dass sich viele einen Sonnenbrand holten. Wir konnten die Wärme genießen, bevor in Deutschland der kalte Herbst kommt.

Was uns wohl am besten gefallen hat, war der Pool, der in der Nacht bunt beleuchtet war.

Text und Bilder: SchülerInnen der 10b, Schulj.2011/12


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