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Reizgasattacke in unserer Schule
Am 18.02.2010 befragte ich unseren Schulleiter, Herrn Hantelmann, zu der Reizgasattacke
vom 11.01.2011, die von einem Schüler in der großen Pause verübt wurde.
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Der Vorfall
Herr Hantelmann schilderte mir den Vorfall so, dass an diesem Dienstag in der ersten großen
Pause Frau Bothe zu ihm gekommen sei, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass nahezu alle
Schüler im Bereich der Cafetaria stark husten mussten. Das wurde schlimmer und es war deutlich,
dass ein unbestimmtes Gas aus der Cafeteria strömte. Schnell wurden Polizei und Feuerwehr
alarmiert und wir Schüler wurden vorerst alle auf den Pausenhof geschickt. Die Feuerwehr
stellte fest, dass es sich um ein CS Reizgas handelt und Schüler, denen es sehr schlecht
ging, wurden auf den Schulfluren ärztlich versorgt. Alle anderen Schüler wurden nach Hause
entlassen.
Imageschaden für unsere Schule?
Ich fragte Herrn Hantelmann, ob seiner Meinung nach der Ruf der Schule unter dem Vorfall
gelitten habe. Herr Hantelmann konnte dies nicht bestätigen. Solch ein Vorfall hätte an
jeder Schule passieren können. Die Eltern hätten sehr positiv auf das Verhalten der
Schulleitung reagiert. Die Schüler wurden schnell evakuiert und es wurde dafür gesorgt,
dass alle Schüler, denen es schlecht ging, versorgt wurden.
Was passiert mit dem Schüler?
Mit welcher Strafe der Schüler zu rechnen hat, von dem diese Reizgasattacke ausgegangen ist, fragen
sich wohl alle. Da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt, kann und darf Herr Hantelmann
keine Auskunft geben.
Presserummel
Von dem großen Presseaufgebot waren wohl alle überrascht. Warum die Presse so schnell
an unserer Schule war, kann sich Herr Hantelmann nur so erklären, dass die Zeitung wohl
einen heißen Draht zur Polizei hat und somit auch sofort informiert wurde. Ansonsten
beurteilte er die Berichterstattung in der Zeitung als angemessen und neutral.
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Feuerwehreinsatz
Worüber viele verwundert waren, war auch die Vielzahl von Feuerwehrfahrzeugen. Fast die
ganze Maschstraße war besetzt von ihnen. Auf meine Frage, warum denn so viele Einsatzwagen
vor Ort waren, antwortete Herr Hantelmann, dass dies wohl daran gelegen hätte, dass die
Feuerwehr nicht einschätzen konnte, um welches Gas es sich handelte. Auch war unklar, ob
Anwohner in den benachbarten Gebäuden in Gefahr wären. Deswegen wird bei solch
einem Notruf eine große Anzahl von Einsatzfahrzeugen gestellt, um für alle Möglichkeiten
gewappnet zu sein.
Alles in allem haben die Verantwortlichen schnell und vernünftig gehandelt, und das
ist die Hauptsache.
Text: Carolin Krüger, Kl. 10b, Schulj. 2010/11
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