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Neugestaltung des Schulhofs
Der Schulhof der Realschule Maschstraße wurde von 2005 bis Anfang 2008 verschönert.
Am 13.02.2008 wurde er nun offiziell eingeweiht. Vertreter der Stadt und der Landesschulbehörde
inspizierten das Ergebnis.
Am Tag der Einweihung, v.l.: Sozialdezernent Ulrich Markurth, Schulleiter Andreas
Hantelmann und Klaus Meyer-Ottens vom städtischen Beschäftigungsbetrieb
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Doch wer war für diese Umbauarbeiten zuständig? Ali Hammoud und Olga Gottfried, 10 a, Schulj.
2005/06, stellten die Bauarbeiter vor, die das Werk vollbrachten.
Benachteiligte Jugendliche sollen durch die Arbeit in der Jugendwerkstatt "Soziale
Werkstatt" gefördert und in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Auf unserem
Schulhof arbeiteten insgesamt 42 Jugendliche, die 18 Jahre und älter waren. Das nebenstehende Bild
entstand am 02.11.2006, als das Klettergerüst eingeweiht wurde.
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Dem Bauleiter, Herrn Meyer-Ottens, und seinen Jugendlichen machte die Arbeit
Spaß. Herr Meyer-Ottens ist gelernter Tischler und bevor er die Betreuung der
Jugendlichen übernahm, war er selbst arbeitslos.
Für die Jugendlichen, die keine Arbeits- oder Ausbildungsstelle bekommen haben, ist
das eine gute Maßnahme, denn sie finden dadurch wieder zurück in einen Tagesrhythmus.
Sie erhalten Arbeitslosengeld II und für ihre Arbeit zusätzlich pro Stunde einen Euro.
Wenn die Jugendlichen gar nicht zur Arbeit erscheinen, kann ihnen das Arbeitslosengeld II
gestrichen werden. Diese Arbeit ist eine große Chance für sie, eine Anstellung zu finden.
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Da das eigentliche Ziel dieser Arbeit darin besteht, dass die Jugendlichen einen
Ausbildungsplatz oder eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt bekommen, dürfen die
Jugendlichen vorzeitig gehen, wenn Bewerbungsgespräche anliegen.
Die Beschäftigten der Jugendwerkstatt dürfen nur für öffentliche Kunden arbeiten,
jedoch nicht für private. Der Bauleiter war mit einer Gruppe von Jugendlichen unter
anderem schon in dem Jugendzentrum "Rotation" in der Weststadt tätig, wo er mit
Jugendlichen eine Halfpipe baute. Für die Realschule am John-F.-Kennedy-Platz
sanierten sie ebenfalls den Schulhof.
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Der Schulhof erhielt eine neue Pflasterung, die Fußballfläche wurde durch rote
Pflastersteine hervorgehoben. Für die Fünft- und Sechstklässler wurde ein Klettergerüst
aufgebaut.
Wir finden diese Arbeit gut, weil sie den Jugendlichen hilft, einen Einstieg ins
Berufsleben zu finden. Es sollten mehrere solcher Aktionen laufen, denn es gibt
sehr viele Jugendliche, die ohne Arbeit, Schulabschluss oder Ausbildung zu Hause
sitzen.
Anfang 2008 sind die Arbeiten beendet und die Bauarbeiter haben ganze Arbeit geleistet.
Der Schulhof erstrahlt in neuem Glanz.
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Die Asphaltdecke ist einer Pflasterung in den
Farben Grau und Rot gewichen.
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Die Gefahr, hinzufallen und sich z.B. das Knie aufzuschlagen, ist heute
geringer, da der Boden ebenmäßiger geworden ist. Die Jungen können jetzt besser
Fußballspielen und auch die Basketballspieler freuen sich über
das Endergebnis.

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Der Schulhof entspricht jetzt eher den Bedürfnissen von Schülern.
Dort, wo früher ein Blumenbeet vorhanden war, befindet sich jetzt eine halbrunde
Tribüne aus Holz, die für die Schüler eine neue Sitzmöglichkeit bietet. Auch
der Hinterausgang wurde erneuert.
Insgesamt hört man oft positve Bemerkungen von Schülern. Sie finden, dass der
Schulhof jetzt schöner und durch die hellen Steine größer wirkt. Auch Eltern,
die ihre Kinder von der Schule abholen, sind begeistert und finden, dass die
Bauarbeiter gute Arbeit geleistet haben.
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Text und Bilder: Ali Hammoud und Olga Gottfried, 10a, Schulj. 2005/06
überarbeitet von Franziska Gellert, 10c, Schul. 2007/08
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