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Christine Biernath
Am 18.11.2010 kam die Autorin Christine Biernath anlässlich der Jugendbuchwoche zu uns in
die Klasse 10b. Sie stellte uns einige ihrer Bücher vor und las aus dem Roman "Hochprozentiges Spiel".

SchülerInnen der Klasse 10b mit Frau Christine Biernath
In einer Fragerunde erfuhren wir etwas über ihre Person und woher sie ihre Ideen für ihre
Geschichten bekommt. Die sympathische Christine Biernath kommt aus Weilheim an der Teck in
Bayern bei Nürnberg. Sie ist verheiratet und hat einen 19-jährigen Sohn.
Ihre Ideen nimmt Christine Biernath aus ihrer Umwelt und den Medien. Wenn sie dort etwas
liest oder in ihrer Umgebung etwas geschieht, was ihr interessant erscheint, formt sie
daraus ein bestimmtes Thema und schreibt darüber. Außerdem berichtete sie uns, dass sie
nicht schon vorher ihre Geschichten genau plant wie andere Autoren, sondern dass
ihr meist erst während des Schreibens die Ideen kommen.
Ihr erster veröffentlichter Roman heißt "Innen sieht es anders aus", der 2005 erschien.
Weitere Bücher von ihr sind "Bauchgefühl", "Keinen Schlag weiter" und "Leben
auf Sparflamme".
Christine Biernath |
Sie teilte uns mit, dass der Autor kaum einen Einfluss auf die Formulierung des Buchtitels
hat. Er kann zwar einen Titel vorschlagen, der Verlag behält sich jedoch das Recht vor, diesen
selbst zu bestimmen. In dem Zusammenhang erzählte sie uns, dass ihr der von der
Lektorin vorgeschlagene Titel "Wehr dich, Puddingdampfer" überhaupt nicht gefiel. Daraufhin
fragte sie einige Jugendliche aus ihrem Umfeld, ob sie ein Buch mit diesem Titel kaufen
würden. Die negative Reaktion der Jugendlichen bewirkte, dass der Verlag einer Änderung
zustimmte. Das Buch heißt nun "Nicht mit mir".
In dem Roman "Hochprozentiges Spiel", aus dem sie vorlas, geht es um das Mädchen Anna,
das mit seinen Freundinnen seinen 15. Geburtstag feiert. Dabei wird viel Alkohol konsumiert.
Man erfährt über die Protagonistin, dass sie sich durch einen Unfall schreckliche Brandverletzungen
zuzieht. Es wird geschildert, wie sie mit diesen Verletzungen leben muss.
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Das Buch ist sehr spannend geschrieben und Frau Biernath trug den Text mit viel Betonung und Mimik
vor, so dass die Handlung einen starken Eindruck hinterließ. Außerdem brachte sie uns eine Kappe für
Brandverletzte mit, eine ähnliche, die auch Anna in dem Roman tragen muss. Sie war unheimlich
eng gespannt und man konnte sich vorstellen, wie schwierig es sein muss, sie tragen zu müssen.
Der Roman weckte unser Interesse und viele Schüler werden sich das Buch wohl
kaufen, um es weiterzulesen. Christine Biernath war sehr freundlich und wirkte trotz der
beschränkten Zeit, die ihr für die Lesung zur Verfügung stand, ruhig und gelassen.
Insgesamt war die Lesung gut und die Schüler waren alle sehr interessiert. Dies machen auch
die Statements einiger MitschülerInnen deutlich:
"Ich finde, dass die Teilnahme an der Jugendbuchwoche mit Frau Biernath eine tolle Sache
war. Ich würde mich freuen, wenn wir oder andere Klassen so etwas öfter machen könnten."
(Dominik Drebs, 10b)
"Alles in allem war es eine sehr gute Autorenlesung und ich werde mir eines ihrer Bücher
auf jeden Fall kaufen." (Katharina Miller, 10b)
Text: Nora Kammer, Pascal Stermann, 10b, Schulj. 2010/11
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