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Verbot von Handys und MP3-Playern

Da sich in letzter Zeit die negativen Zwischenfälle mit Mobiltelefonen gehäuft haben, wurde in der Gesamtkonferenz vom 16.12.2008 ein Verbot von Handys und MP3-Playern in der Realschule Maschstraße beschlossen, welches eine strikte Nichtnutzung dieser technischen Geräte während der gesamten Unterrichtszeit vorsieht. Dieses gilt auch während der Pausen. Nun erheben sich Stimmen, die in diesem Verbot eine Verletzung ihrer Rechte sehen.

So meinen viele, nicht auf ihr Handy in den Pausen verzichten zu können, da es dazu beiträgt, sich zu entspannen und auf andere Gedanken zu kommen. Natürlich erfordert ein solcher Beschluss strikte Einhaltung. Doch diese kann, wie bei anderen Einschränkungen und Verboten vorher, nicht garantiert werden.

Ein oft geäußertes Argument ist, dass SchülerInnen nicht mehr in der Pause in Ruhe abschalten können. Etliche suchen in der Pause Ablenkung, indem sie Musik hören. Dafür benutzen sie gern ihren MP3-Player, aber dieser darf nun auch nicht mehr gebraucht werden. Das ist eine Tatsache, welche die Schüler sehr verärgert.

Ein weiteres wichtiges Gegenargument ist, dass ein Informationsausstausch während der Pausen nicht mehr stattfinden kann. Die Schüler sind während der Schulzeit nicht erreichbar.

Doch gibt es durchaus auch positive Aspekte. Mobiltelefone werden gerade in der heutigen Zeit sehr oft als sogenanntes Statussymbol missbraucht und wer nicht das Neueste vom Neuesten hat, ist in den Augen vieler anderer einfach nicht "cool". Ständig werden neue Geräte auf den Markt gebracht und der Schulhof ähnelt immer mehr einer Elektronikmesse. Müssen die Handys ausgeschaltet bleiben, entfällt dieses Statussymbol und somit auch ein großer Störenfried im Unterricht.

Denn wie oft klingeln in einer Schulstunde die Telefone der Jugendlichen? Vor allem in Arbeiten stört es sehr. Die SchülerInnen können nun dem Unterricht konzentrierter folgen als vorher. Sie werden nicht mehr abgelenkt durch das Schicken von SMS. Auch das unerlaubte Hören von Musik wird dadurch unterbunden.

Hinzu kommt, dass leider ein großer Teil der SchülerInnen sein Handy benutzt, um versteckt Aufnahmen von LehrerInnen oder MitschülerInnen zu machen, um diese bloßzustellen. So landen nicht selten solche Fotos oder Videos im Internet und sind für jedermann abrufbar. Durch das Handyverbot ist so etwas nicht mehr möglich.

Letztendlich können wir den Grundgedanken des Handyverbotes nur befürworten. Allerdings ist es schade, dass diejenigen, die ihr Handy den Regeln entsprechend nutzen, darauf verzichten müssen. Andererseits kann man die sechs Stunden in der Schule auch ohne Handy überleben und ein sehr großer Teil der Probleme im Unterricht kann somit gelöst oder zumindestens gemildert werden. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass sich diejenigen, die das Verbot verursacht haben, daran halten werden.

Text: Max Kammerer, Rosanna Ihedioha, Fabian Gerstung, 10b


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