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SchülerVZ
Quelle: s.u.
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Nachdem StudiVZ so erfolgreich war, folgte kurze Zeit später die Gründung von SchülerVZ.
Eigens für die Interessen von Schülern wurde diese Kommunikations-plattform eingerichtet.
Inzwischen sind fast 3 Millionen Nutzer registriert. Neben StudiVZ und SchülerVZ gibt es
noch meinVZ.
SchülerVZ ist ein Treffpunkt im Internet für Schüler aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Die kostenlose Anmeldung erfolgt durch Einladung per E-Mail eines schon registrierten
Mitgliedes. |
Nach der Anmeldung kann es losgehen. SchülerVZ ist so aufgebaut, dass man bei der Anmeldung
seine Schule angeben muss. Dadurch ist es möglich, dass andere einen unter dem Suchbegriff
der Schule finden können. Natürlich kann man auch unter seinem Namen gefunden werden. Auf
diese Weise kann man jemanden, dessen genaue Daten man nicht kennt, leichter wiederfinden.
Oft ist es vorgekommen, dass man alte Freunde, die man aus den Augen verloren hat, durch
SchülerVZ wiedergefunden hat.

Quelle: http://www.sajonara.de/images/schuelervz_screen01.jpg
"SchülerVZ " funktioniert nach demselben Prinzip wie "StudiVZ". Auf der Startseite sind
die Leitlinien des Portals zusammengefasst: "Bist du schon drin?", "Lass dich einladen!",
"Triff Freunde aus der Schule!", "Wer kennt wen über wen?", "Wer ist auf welcher Schule?",
"Wer sitzt in meiner Parallelklasse?", "Wann hat wer Geburtstag?" oder "Haben deine Freunde
schon die Fotos vom Wochenende hochgeladen?"
SchülerVZ bietet auch die Möglichkeit, Gruppen beizutreten. Diese heißen zum Beispiel "1991
- der weltbeste Jahrgang" oder "Hilfe, mein Nachbar wohnt neben mir" oder "Meine Schule ist
die beste".
Da es sehr viele Gruppen gibt, ist fast jeder Themenbereich vertreten. Wenn nicht, kann man
selbst eine Gruppe gründen. Die Gruppen werden anderweitig Foren genannt, in denen über das jeweilige Thema
diskutiert werden kann. Allerdings dürfen keine fiktiven, beleidigenden Themen oder Themen
rechtsextremen Inhalts behandelt werden. So etwas wird gemeldet und die Gruppe wird aufgelöst.
Wird es besonders schlimm, wird der User aus dem Verzeichnis gelöscht.
Man kann Bilder durch Hochladen mit in die Diskussion einfließen lassen. Auch ist es möglich,
eigene Fotoalben zu erstellen. So kann man den anderen zeigen, wer man ist. Man kann seine
Hobbys online stellen und Angaben machen zu "Was ich nicht mag" bzw. "Was ich mag", um sein
Profil für andere informativ zu gestalten. Es gibt auch Gruppen, in denen man über die Mängel
oder Vorteile der eigenen Schule diskutieren und Erfahrungen austauschen kann.
Anders als bei StudiVZ wird man bei SchülerVZ nicht mit sinnloser Werbung per E-Mail bombardiert,
sofern man diese Funktion ausgestellt hat.
Trotz alledem stellt sich die Frage, ob von SchülerVZ eine Gefahr ausgeht.
Nach der Anmeldung können die neuen Mitglieder eine Vielzahl an persönlichen Daten angeben.
Dabei sind mögliche Einschränkungen der später öffentlich einsehbaren Daten in ihrer
Grundeinstellung deaktiviert. Dies ist besonders problematisch, da sich Kinder über die
Bedeutung von Daten und Gefahren des Datenmissbrauches noch weniger im Klaren sind als
Erwachsene.
Man kann zum Beispiel angeben, dass die E-Mail-Adresse nicht sichtbar ist. Man kann festlegen,
wer die eigene Seite sehen darf, z.B. nur Freunde oder nur Freunde und deren Freunde. Man kann
sich auch bereiterklären, dass die persönlichen Angaben für alle Nutzer sichtbar sind.
Manche verlinken Bilder mit Daten von Personen, die auf dem Foto abgebildet sind. Man kann
aber als User die Bedingung stellen, dass man vor der Veröffentlichung das Bild gesehen und
zugestimmt haben muss, bevor es verlinkt werden darf.
Sarah Piltz, 10d, Pia Palm, 10b, Schulj. 2007/08
Die oben abgedruckte Grafik stammt von folgender Seite:
http://content.screencast.com/media/1da2f98f-932f-460c-87cb-37ede6766d15_7caed01f-7e83-4426-a0cd-56cae40fcc8f_static_0_0_00000028.png
In der Graphik wird die Zahl der Nutzer von SchülerVZ im Jahr 2007 dargestellt. Im Februar
und März 2007 gibt es nur wenige Nutzer. Dieses ändert sich aber in den folgenden Monaten.
Schon im Juli liegt die Zahl deutlich über 500.000. Die Million ist im Oktober
erreicht. Und Ende Dezember sind es dann etwa 2 Millionen Nutzer.
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